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Debian Linux 3.0 (Woody) auf einem Asus L3800c Laptop.Einleitung
Das ASUS Technische EigenschaftenNachfolgend die technischen Spezifikationen des Asus L3800c (Stand Dezember 2002):
CPU: Intel P4m - 1.8GHz BIOS-EinstellungenIns BIOS gelangt man durch drücken der F2 unmittelbar nach Einschalten des Gerätes. Die wichtigsten BIOS-Einstellungen:
InstallationAllgemeines
Für die Installation von Debian-Linux wurden
die
7 CD's, welche über die offizielle Debian Debian - BasissystemNachdem von der ersten CD gebootet wird, kann die Sprache ausgewählt, die Festplatte partitioniert und das Basissystem aufgesetzt werden. Für die Partitionierung soll an dieser Stelle keine Richtlinie angegeben werden, da sie stark von den Bedürfnissen des jeweiligen Benutzers abhängt. Bei der Installation des Basissystems sollten keinerlei Schwierigkeiten auftreten. XFree86
Die vorhandene Graphikkarte (ATI Radeon Mobility
7500)
wird von der in Debian enthaltenen Version von
XFree86 (Version 4.1) nicht unterstützt. Darum wird empfohlen auf
eine
aktuellere Version von XFree86
(z.B. Version 4.2.1) umzusteigen. Aktuelle Versionen können
über
das XFree86-Projekt bezogen werden
(www.xfree86.org sh xinstall.sh
Anmerkung: Nähere Details zur XFree86 Installation finden sich unter
der xfree86 Homepage. Sämtliche Einstellungen zu XFree86 werden in der betreffenden
Konfigurationsdatei vorgenommen
(/etc/X11/XF86Config-4). Es ist empfehlenswert diese Datei mit einem
Texteditor händisch zu editieren. Nachfolgend die gesamte XF86Config-4:
Konsole
Für eine höhere Auflösung (1024 x 768)
muß man folgende Bootoption angeben:
PCMCIAPCMCIA wird von Debian automatisch konfiguriert und richtig eingerichtet. Es bedarf keiner weiteren Konfiguration. NIC
Die Netzwerkkarte wird automatisch erkannt und
eingerichtet.
Mit Kernel 2.4.x wird das Modul HotKeys / FunktionstastenOberhalb der Tastatur befinden sich 5 Hotkeys, welche für den schnellen Aufruf bestimmter Funktionen gedacht sind. Bis jetzt wurde keine befriedigende Lösung gefunden um die Hotkeys zu nutzen. Funktionstasten
Sound / ModemDie Soundkarte arbeitet problemlos durch laden folgender Module: snd-intel8x0. Das Problem stellt die Kombination Sound / Modem dar. Beide Geräte benutzen den selben IRQ, wodurch derzeit nur eines der beiden Geräte genutzt werden kann. Das Modem kann durch den Treiber von pctel verwendet werden. Näheres zur Installation in der betreffenden info.txt (Anmerkung: Chipset: i81x). Infrarot-AnschlußDer Infrarot-Anschluß wird bereits von Debian konfiguriert und eingerichtet (irlpt0). Es muß folgendes Modul geladen sein: irtty. Durch cat FILE >/dev/irlpt0 kann versucht werden eine Textdatei über die Infrarot-Schnittstelle auszudrucken. APM / ACPIFür die Unterstützung von APM muß das apmd Packed installiert werden. Debian konfiguriert das System so, dass es sich beim Runterfahren automatisch abschaltet. Auch ein Reboot funktioniert ohne Probleme. ACPI wird zur Zeit nur teilweise (durch Batch's) unterstützt und wurde hier nicht erprobt. Eine Integration von ACPI soll mit Kernel 2.6 erfolgen. Festplatte (HD)Die Festplatte arbeitet mit hdparm -c 3 -p 4/dev/hda (aus dem hdparm Packet) CD-RW / DVDDas eingebaute CD-RW/DVD Laufwerk ist ein Toshiba DVD-ROM SD-R2212 (16x CD-R, 10x CD-RW, 8x DVD, 24x CD). Das Laufwerk arbeitet ohne Problem unter /dev/hdc. TV-OUTIm BIOS kann zwischen den gängigen TV-Normen NTSC und PAL gewechselt werden. Für Europa ist die PAL Norm zu verwenden. Im Lieferumfang des Notebooks ist ein Adapter S-Video -> Composite enthalten. Die Funktionalität kann zur Zeit nicht überprüft werden. Floppy-LaufwerkDas Floppy-Laufwerk arbeitet ohne Probleme. Eine Formatierung von Disketten über 1,44MB ist nicht möglich. FireWireEs muß folgendes Modul geladen sein: ohci1394. Die Funktionalität kann zur Zeit nicht überprüft werden. LaufzeitDas Asus L3800c läuft im batteriebetriebenen Modus ca. 2,5 Stunden. Unter KDE kann die Laufzeit durch KLaptop überwacht werden. System Information
Nachfolgend die Ausgabe von
processor : 0
vendor_id : GenuineIntel
cpu family : 15
model : 2
model name : Mobile Intel(R) Pentium(R) 4 - M CPU 1.80GHz
stepping : 7
cpu MHz : 1800.125
cache size : 512 KB
fdiv_bug : no
hlt_bug : no
f00f_bug : no
coma_bug : no
fpu : yes
fpu_exception : yes
cpuid level : 2
wp : yes
flags : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 sep mtrr pge mca \
cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm
bogomips : 3591.37
Nachfolgend die Ausgabe von 00:00.0 Host bridge: Intel Corp. 82845 845 (Brookdale) Chipset Host Bridge (rev04) TODO
Nachtrag
Diese Infos wurden von
Klaus Knopper "Habe mit dem Notebook jetzt eine Weile gespielt, und bin völlig begeistert. APM läuft, im Gegensatz zur Behauptung im Handbuch, dass APM nicht unterstützt würde, exzellent. Suspend to Ram funktioniert, und ich habe sogar den Software-Suspend-To-Disk zum Laufen bekommen. Suspended und resumed bisher 1a, auch bei laufendem X-Server und PCMCIA.
Interessanterweise habe ich ACPI gar nicht zum Laufen bekommen.
Das hängt sich immer beim suspenden auf, egal mit welchem Kernel-Patch.
Ist aber nicht tragisch, da ja wie gesagt APM hervorragend funktioniert.
(wichtig
ist, dass agpgart und radeon fest eincompiliert sind, und die
Textkonsole NICHT im Framebuffer-Modus läuft).
Kernel 2.4.20 und der aktuelle Patch von
SoftWareSuspend
Nachdem es jetzt ein (inoffizielles) XFree 4.3 Repository gibt, habe ich
mal einen Nachmittag versucht, DRI auf der Radeon Mobility zum Laufen zu
bekommen. Es klappt auch, allerdings muss man unbedingt die
Kernel-DRM-Module, die bei XFree86-4.3 dabei sind, in den Kernel-Tree
kopieren und radeon-Support und agpgart mit intel-Chipsatz fest eincompilieren
(vorher das NACHTEIL: Sobald DRI aktiviert ist, funktioniert der Software-Suspend-Patch nicht mehr, bzw. der X-Server wacht nicht mehr aus dem suspend auf (Suspend-To-Ram klappt aber mit APM hervorragend). MEIN WORKAROUND: Ich starte XFree 4.3 mit Xinerama-Support, das schaltet DRI aus. Wenn ich ein GLX-Game spielen will, starte ich per Skript (geht als Normaluser) einen DRI-enableten zweiten X-Server, auf dem das Spiel dann läuft, und beende den, bevor ich per Software-Suspend in den Hibernate-Modus gehe. CreditsDieser Bericht wurde für TuxMobil(DE) zur Verfügung gestellt von Alexander Reiterer <areitere_at_pop.tuwien.ac.at>. |
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