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Linux auf dem COMPAQ M700 Laptop

Hersteller Support

Hier bietet COMPAQ [Externer Link] Treiber und MicroSoft Software (US-Versionen) für den M700 an.

BIOS

Die Tastenkombination <CTL>+<s> führt ins NetBoot BIOS (Achtung: die Einstellungen für ACPI/APM und PNP/BEV sind hier!). Die Taste <F12> zur Auswahl des Boot-Mediums. Wenn der Cursor in der rechten oberen Ecke blinkt, kommt man mit der Taste <F10> ins BIOS.

Installation

Meine Lieblingsdistribution ist Debian/GNU-Linux Woody (Testing) [Externer Link] . Da ich die Festplatte meines alten Laptops einfach eingebaut habe, kann ich zur Installation nichts sagen. Das vorinstallierte Debian GNU/Linux [Externer Link] funktionierte sofort. Es waren lediglich einige Änderungen in der Konfiguration von Sound und X11 zu machen.

CPU

Der Kernel wurde mit microcode Modul kompiliert. Zusätzlich wurde das microcode.ctl [Externer Link] Paket installiert.

Ausgabe von cpuid:

 eax in    eax      ebx      ecx      edx
00000000 00000002 756e6547 6c65746e 49656e69
00000001 0000066d 00000000 00000000 0183f9ff
00000002 03020101 00000000 00000000 0c040842

Vendor ID: "GenuineIntel"; CPUID level 2

Intel-specific functions:
Version 0000066d:
Type 0 - Original OEM
Family 6 - Pentium Pro
Model 6 - Celeron
Stepping 13
Reserved 0

Feature flags 0183f9ff:
FPU    Floating Point Unit
VME    Virtual 8086 Mode Enhancements
DE     Debugging Extensions
PSE    Page Size Extensions
TSC    Time Stamp Counter
MSR    Model Specific Registers
PAE    Physical Address Extension
MCE    Machine Check Exception
CX8    COMPXCHG8B Instruction
SEP    Fast System Call
MTRR   Memory Type Range Registers
PGE    PTE Global Flag
MCA    Machine Check Architecture
CMOV   Conditional Move and Compare Instructions
FGPAT  Page Attribute Table
PSE-36 36-bit Page Size Extension
MMX    MMX instruction set
FXSR   Fast FP/MMX Streaming SIMD Extensions save/restore

TLB and cache info:
01: Instruction TLB: 4KB pages, 4-way set assoc, 32 entries
02: Instruction TLB: 4MB pages, 4-way set assoc, 2 entries
03: Data TLB: 4KB pages, 4-way set assoc, 64 entries
42: 2nd-level cache: 256KB, 4-way set assoc, 32 byte line size
08: 1st-level instruction cache: 16KB, 4-way set assoc, 32 byte line size
04: Data TLB: 4MB pages, 4-way set assoc, 8 entries
0c: 1st-level data cache: 16KB, 4-way set assoc, 32 byte line size

Display

X11

X11 funktioniert mit XFree86 4.1, im Framebuffer Modus. Das ati Modul funktionierte nicht sofort. Ich habe daher zu XFree86 [Externer Link] 4.2. gewechselt. Da es noch keine Debian Pakete gibt, habe ich die original Binaries von XFree86 verwendet. Einzelheiten (in englisch) hier [Externer Link]. Herstellerinfos zum Graphic-Chip (inklusive Linux Infos) gibt es bei ATI [Externer Link].

DirectFB

Auch DirectFB [Externer Link] funktioniert. Und macht Spass, weil es so schnell ist. Ich benutze Version 0.9.11, an manchen Stellen im Textmodus gibt es einen farbigen, waagerechten Streifen auf dem Display und eine leichte Verzerrung, das sollte aber mit den fuer DirectFB notwendigen Boot-Parametern zusammenhaengen, oder genauer mit dem eigentlichen FrameBuffer Treiber.

Power Management

APM

Suspend apm -s und StandBy apm -S funktionieren gut. Rückkehr zum Betriebsmodus mit dem kleinen hellblauen Schalter links oben. Lediglich eine bei apm -s laufende Soundanwendung (xmms) wird mit Knackgeräuschen wiederaufgenommen).

ACPI

Auch ACPI funktioniert, zumindest im Ansatz (Kernel 2.4.19). Einzelheiten später.

Netzwerkkarte

Die Netzwerkkarte läuft mit einigen älteren Kerneln nicht. An Stelle des eepro100 Moduls benutze ich e100, da es mehr Möglichkeiten bietet. Man kann die original Treiber von Intel [Externer Link] oder das e100 Debian Paket benutzen.

Interessant ist auch die Moeglichkeit ueber das Netz zu booten. Mit CTL + s kommt in das NetBios. Dort die NETBOOT Option auswaehlen, Speichern und die Ausgabe der MAC Adresse abwarten. Diese dann ueber einen DHCP Server einer IP Adresse zuordnen. Nun braucht man noch einen GRUB BootLoader mit NetBoot Faehigkeit und Unterstuetzung, fuer die EtherExpress 100 Netzwerkarte, mehr dazu auf der Seite von BogMog [Externer Link]. Auf diesem Wege waere auch eine Installation moeglich und natuerlich ein Betrieb ohne Festplatte. Hier eine Kurzfassung der Konfiguration:

nic-bios (PXE) -> dhcp -> tftp -> grub -> dhcp -> tftp -> config ->
tftp -> kernel -> nfs -> rootfilesystem -> running Linux

Modem

Das Modem habe ich noch nicht getestet.

PCMCIA

Funktioniert einwandfrei.

Beleuchtung

Mit dem Armada Backlight Controller (Download Link unbekannt verzogen) laesst sich die Helligkeit des Displays einstellen. Möglicherweise kann das Programm m300bl.c [Externer Link] eine ähnliche Funktionalität bieten.

Tastatur

Die automatische Wiederholung eines Tastendruckes (mehrfache Ausgabe bei gedrückter Taste) funktioniert nicht. Nach einem Aufruf von reset funktioniert alles wie gewohnt, allerdings nicht auf der ersten Konsole und nicht unter X. Nach langem Suchen habe ich den Übeltäter gefunden. Das Programm bl (BlinkenLights) ist die Ursache. Ich benutze dieses Werkzeug zur Ansteuerung der Tastatur LEDs nun nicht mehr.

IrDA

Ein setserial /dev/ttyS2 irq 3 muss vor dem Start des IrDA Systems durchgeführt werden. Sonst erkennt irdadump andere Geräte nicht! Wenn alles funktioniert kann man die entsprechenden Daten in /etc/serial.conf und /etc/irda.conf eintragen.

TV-Out

Der TV Ausgang funktionierte ohne weitere Eingriffe. Das Programm atitvout [Externer Link] kann für die Feinabstimmung benutzt werden.

`lspci'

00:00.0 Host bridge: Intel Corp. 440BX/ZX - 82443BX/ZX Host bridge (rev 03)
00:01.0 PCI bridge: Intel Corp. 440BX/ZX - 82443BX/ZX AGP bridge (rev 03)
00:04.0 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1450 (rev 03)
00:04.1 CardBus bridge: Texas Instruments PCI1450 (rev 03)
00:07.0 Bridge: Intel Corp. 82371AB PIIX4 ISA (rev 02)
00:07.1 IDE interface: Intel Corp. 82371AB PIIX4 IDE (rev 01)
00:07.2 USB Controller: Intel Corp. 82371AB PIIX4 USB (rev 01)
00:07.3 Bridge: Intel Corp. 82371AB PIIX4 ACPI (rev 02)
00:08.0 Multimedia audio controller: ESS Technology ES1978 Maestro 2E (rev 10)
00:09.0 Ethernet controller: Intel Corp. 82557 [Ethernet Pro 100] (rev 09)
00:09.1 Serial controller: Lucent Microelectronics LT WinModem
01:00.0 VGA compatible controller: ATI Technologies Inc Rage Mobility P/M AGP 2x [..]

`lspnp'

01 PNP0c04 Math coprocessor
02 PNP0c01 System board
03 PNP0a03 PCI bus
04 PNP0000 AT programmable interrupt controller
05 PNP0200 AT DMA controller
06 PNP0100 AT system timer
07 PNP0800 AT-style speaker sound
08 PNP0b00 AT real-time clock
09 PNP0303 IBM enhanced keyboard (101/102-key, PS/2 mouse support)
0a PNP0f13 PS/2 port for PS/2-style mice
0b PNP0700 PC standard floppy disk controller
0c PNP0401 ECP printer port
0d PNP0501 16550A-compatible COM port
0e SMCf010 communications device: RS-232
0f PNP0e03 Intel 82365-compatible CardBus controller
10 PNP0c02 Motherboard resources

S.M.A.R.T.

Ausgabe von smartctl -a /dev/hda:

Device: IC25N010ATDA04-0  Supports ATA Version 5
Drive supports S.M.A.R.T. and is enabled
Check S.M.A.R.T. Passed.

General Smart Values:
Off-line data collection status: (0x85)	Offline data collection activity was
.					aborted by an interrupting command

Self-test execution status:      (   0)	The previous self-test routine completed
.					without error or no self-test has ever
.					been run

Total time to complete off-line
data collection: 		 ( 645) Seconds

Offline data collection
Capabilities: 			 (0x1b)SMART EXECUTE OFF-LINE IMMEDIATE
.					Automatic timer ON/OFF support
.					Suspend Offline Collection upon new
.					command
.					Offline surface scan supported
.					Self-test supported

Smart Capablilities:           (0x0003)	Saves SMART data before entering
.					power-saving mode
.					Supports SMART auto save timer

Error logging capability:        (0x01)	Error logging supported

Short self-test routine
recommended polling time: 	 (   2) Minutes

Extended self-test routine
recommended polling time: 	 (  19) Minutes

Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds:
Revision Number: 16
Attribute                    Flag     Value Worst Threshold Raw Value
(  1)Raw Read Error Rate     0x000b   100   100   062       0
(  2)Throughput Performance  0x0005   100   100   040       1224
(  3)Spin Up Time            0x0007   153   100   033       11
(  4)Start Stop Count        0x0012   100   100   000       475
(  5)Reallocated Sector Ct   0x0033   100   100   005       0
(  7)Seek Error Rate         0x000b   100   100   067       0
(  8)Seek Time Preformance   0x0005   100   100   040       0
(  9)Power On Hours          0x0012   099   099   000       475
( 10)Spin Retry Count        0x0013   100   100   060       0
( 12)Power Cycle Count       0x0032   100   100   000       293
(191)Gsense Error Rate       0x000a   100   095   000       1
(192)Power-Off Retract Count 0x0032   100   100   000       16
(193)Load Cycle Count        0x0012   098   098   000       24906
(194)Temperature             0x0002   134   100   000       1179695
(196)Reallocated Event Count 0x0032   100   100   000       0
(197)Current Pending Sector  0x0022   100   100   000       0
(198)Offline Uncorrectable   0x0008   100   100   000       0
(199)UDMA CRC Error Count    0x000a   200   200   000       0
SMART Error Log:
SMART Error Logging Version: 1
No Errors Logged

Kernel 2.6.4

Mit den Kernel der Reihe 2.6.x laufen alle Anwendungen schneller! Es lohnt sich!

Auch ACPI kann man probieren. Aber folgendes funktioniert nicht:

StandBy: echo -n standby > /sys/power/state funktioniert, aber der Laptop wacht nicht auf.

Suspend-To-Ram: echo -n mem > /sys/power/state funktioniert, aber der Laptop wacht nicht auf.

Suspend-To-Disk: echo -n disk > /sys/power/state funktioniert, aber der Laptop wacht nicht auf.

Allerdings habe ich die DSDT noch nicht neu gebaut und auch das BIOS lässt sich vielleicht updaten.

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Letzte Änderung Fri Oct 12 2012 · http://tuxmobil.de/compaq_m700.html · Copyright © Werner Heuser 1997-2014