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Linux auf dem MEDION MD6100 (Aldi Laptop)
Dieses Dokument beschreibt
die Installation von Debian Features des NotebooksDas MEDION MD6100 ist ein mit 2,6 GHz Intel P IV, 512 MB DDR-RAM und eine GeForce 4 488 go ausgestattetes Notebook. Zusätzlich ist ein DVD/CD-RW-Kombolaufwerk integriert. Es gibt einen TV-Out, eine serielle, eine parallele Schnittstelle, FIR-Infrarot-Port, Firewire und 3 USB Anschlüsse. Zur Erweiterung existiert ein PCMCIA-Slot. Debian InstallationZunächst muss man sich darüber klar sein, ob man das vorinstallierte MicroSoft Windows XP(tm) noch benötigt, oder nicht. Ich habe mich zunächst entschieden es auf der 1. Partition zu lassen, was den Vorteil hat, dass ich bei Hardwareproblemen einfach noch einmal nachschauen kann, was MicroSoft Windows über die Hardware weiß.
Booten von CD und einfache Installation nach angemessener Partitionierung der
Platte war völlig problemlos. Die Module habe ich zunächst
außen vor gelassen. Ich habe zunächst den kernel-2.4.18-bf2.4 installiert, um in
den Genuss des Ext3-Filesystems zu kommen.
Am Boot-Prompt #: Ich habe danach ein Dist-Upgrade auf Debian Testing durchgeführt, es sollte jedoch auch ohne Upgrade problemlos laufen (genaugenommen kann ich sagen, dass zumindest XFree86 in beiden Versionen mit den nVidia-Treibern läuft, s.u.). Hardware UnterstützungPowermanagement (ACPI)Das Notebook kommt mit einer scheinbar recht schlecht implementierten ACPI-Unterstützung daher. Powermanagement ist nur via ACPI funktionsfähig, die Implementierung im Kernel-2.4.18 ist noch recht dürftig Um die Powermanagementfähigkeiten des Rechners nutzen zu können, habe ich zunächst einen eigenen Kernel-2.4.18 gebaut. Dies führte aber nicht zu verwertbaren Ergebnissen. Die Fehler: Beim Anstecken des Netzteils verabschiedete sich der Rechner mit Kernelpanic, ebenso beim abziehen, wenn er mit Netzteil gestartet wurde. Kernelpanic auch, wenn der Akku vollständig aufgeladen wurde. Ein kurzer Tipp auf den Powerbutton reagierte gar nicht, bei einem längeren Tipp gab's einen harten Poweroff (wie gut dass es ext3 gibt) Der Kernel-2.4.18 ist für dieses Notebook definitiv zu alt.
Also habe ich mir erstmal die aktuellen Kernelquellen 2.4.20 und den patch auf kernel-2.4.21-pre5 besorgt
(http://www.kernel.org
Kernelquellen nach
Um die Konfiguration etwas zu vereinfachen, genügte es bei mir die vorhandene
UPDATE vom 09.03.2003 Ich habe den Kernel inzwischen ohne SMP-Unterstützung übersetzt. Das führte dazu, dass sich das Modem mittlerweile ansprechen läßt. Hier meine neue Config-Datei. Alle ACPI-Funktionen als Modul aktivieren. Beim Kompilieren stellte ich fest, dass es etwas Ärger mit einem WAN Interface Modul gab. Ich habe daraufhin in den Netzwerkoptionen den gesamten WAN-Zweig deaktiviert.
Danach die üblichen Schritte:
Nach einem Reboot mit aktuellem Kernel läßt sich das Netzteil
beliebig ein- und ausstöpseln, der Powerbutton macht (auch aus X heraus)
einen sauberen Shutdown. Der Batteriestatus läßt sich mit
XFree86-4.x , Grafikkarte GeForce 4 488 go und das Touchpad
Die Karte kann mit vesa-Treiber über $ cd /usr/src $ tar -xzvf NVIDIA_kernel-1.0-4191.tar.gz $ cd NVIDIA_kernel-1.0-4191 $ make SYSINCLUDE=/usr/src/kernel-header-2.4.20/include
müsste genügen, um dies zu bewerkstelligen.
Danach in $ cd /usr/src/NVIDIA_GLX-1.0.191/ $ make install
In der In der Section "Module" müssen die Einträge Load "GLcore" entfernt werden. Die Section "Device" enthält :
Section "Device"
Identifier "nvidia"
Driver "nvidia"
EndSection
und die Section "Screen"
Section "Screen"
:
:
Device "nvidia"
:
:
EndSection
Bei Fragen findet sich die Datei
Das Touchpad ist ein Synaptics PS/2 Touchpad, sagt zumindest MicroSoft Windows
XP (tm),
doch es wird nicht von dem bei
TuxMobil
#ifdef XFree86LOADER
static XF86ModuleVersionInfo VersionRec =
{
"synaptics",
MODULEVENDORSTRING,
MODINFOSTRING1,
MODINFOSTRING2,
XF86_VERSION_CURRENT,
1, 0, 0,
ABI_CLASS_XINPUT,
ABI_XINPUT_VERSION,
MOD_CLASS_XINPUT,
{0, 0, 0, 0} /* signature, to be patched into
the file by
* a tool */
};
Meine Modifikation.
#ifdef XFree86LOADER
static XF86ModuleVersionInfo VersionRec =
{
"synaptics",
MODULEVENDORSTRING,
MODINFOSTRING1,
MODINFOSTRING2,
XF86_VERSION_CURRENT,
1, 0, 0,
0,
0,
MOD_CLASS_XINPUT,
{0, 0, 0, 0} /* signature, to be patched into
the file by
* a tool */
};
Danach einfach die Einträge aus dem README in XF86Config-4 übertragen, und das Touchpad lief hier. Hier die alten Eintrage aus der XF86Config. Für Touchpad siehe das README zum Treiber.
Section "InputDevice"
Identifier "Configured Mouse"
Driver "mouse"
Option "CorePointer"
Option "Device" "/dev/psaux"
Option "Protocol" "PS/2"
Option "Emulate3Buttons" "true"
Option "ZAxisMapping" "4 5"
EndSection
Die Scrolltasten habe ich noch nicht zur Mitarbeit bewegen können. (Scrollfunktion vgl. Synapticstreiber, s.o.). Für evtl vorhandene USB-Mäuse (bei mir eine Logitech) kommt noch der Eintrag:
Section "InputDevice"
Identifier "Generic Mouse"
Driver "mouse"
Option "SendCoreEvents" "true"
Option "Device" "/dev/input/mouce0"
Option "Protocol" "ImPS/2"
Option "Emulate3Buttons" "true"
Option "ZAxisMapping" "4 5"
EndSection
In der Section "ServerLayout"
Section "ServerLayout"
Identifier "Default Layout"
Screen "screen1"
InputDevice "Generic Keyboard"
InputDevice "Configured Mouse" "CorePointer"
InputDevice "Generic Mouse" "SendCoreEvents"
EndSection
Hierbei sind vor allem die Eintragungen "CorePointer" und "SendCoreEvents" wichtig.
Danach sollte X bereits mit Touchpad, und USB-Mouse laufen, sofern die USB-Module geladen sind.
TV-Out funktioniert auch. Nachzulesen in der Nvidia-Doku
http://download.nvidia.com/XFree86_40/1.0-4191/NVLinuxNotes4191.pdf Das Modem
UPDATE vom 09.03.2003
Das Modem läuft inzwischen. Dazu musste zunächst die SMP Unterstützung im Kernel deaktiviert werden. Der pctel-Treiber funktioniert ebensowenig, wie der slmdm-Treiber, der unter http://www.smlink.com erhältlich ist.
ABER: Nach langem suchen auf
LinModems Makefile editieren mit einem Editor der Wahl und die Zeilen ifndef KERNEL_INCLUDES KERNEL_INCLUDES:= /usr/src/linux/include endif zu ifndef KERNEL_INCLUDES KERNEL_INCLUDES:= /usr/src/linux-2.4.21-pre5/include endif ändern. $ make $ make install danach die Treiber laden mit $modprobe slmdm $modprobe slamrmo $modprobe slfax Bei der Installation wird ein Device /dev/ttySL0 angelegt, dass sogleich mit /dev/modem verlinkt wird. Wer das nicht möchte, sollte seinen Link /dev/modem neu setzen. Danach mit Minicom, wvdial oder bei Debian mit pon/poff die Modemverbindung aufbauen.... Infrarot-Schnittstelle
Scheint außnahmsweise mal unkritisch zu sein. Es handelt sich um einen
SMC-kompatiblen FIR-Baustein. Ein einfaches Soundkarte
Die Soundkarte läßt sich mittels Kernelmodul Firewire
Die Module USB
USB läuft über das Modul CD-Brenner Funktion
Laden des Modules PCMCIALäuft hier scheinbar. WLAN-Karte wurde erkannt. und fehlerfrei initialisiert. lspciAuf Wunsch von Werner Heuser hier noch die Kurzausgabe von lspci. 00:00.0 Host bridge: Silicon Integrated Systems [SiS]: Unknown device 0648 (rev 03) 00:01.0 PCI bridge: Silicon Integrated Systems [SiS] SG86C202 00:02.0 ISA bridge: Silicon Integrated Systems [SiS] 85C503/5513 (rev 14) 00:02.3 FireWire (IEEE 1394): Silicon Integrated Systems [SiS] FireWire Controller 00:02.5 IDE interface: Silicon Integrated Systems [SiS] 5513 [IDE] 00:02.6 Modem: Silicon Integrated Systems [SiS] Intel 537 [56k Winmodem] (rev a0) 00:02.7 Multimedia audio controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS7012 PCI Audio Accelerator (rev a0) 00:03.0 USB Controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS7001 USB Controller (rev 0f) 00:03.1 USB Controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS7001 USB Controller (rev 0f) 00:03.2 USB Controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS7001 USB Controller (rev 0f) 00:03.3 USB Controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS7002 USB 2.0 00:04.0 Ethernet controller: Silicon Integrated Systems [SiS] SiS900 10/100 Ethernet (rev 90) 00:0c.0 CardBus bridge: ENE Technology Inc CB1410 Cardbus Controller 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation: Unknown device 0187 (rev a2) Allgemeine BewertungNach Installation des aktuellsten 2.4er Kernels läuft alles so weit, wie ich mir das vorstelle. Die Akkulaufzeit liegt bei knapp 2 Stunden im Normalbetrieb, Tuxracer läßt sich bei vollem Akku nur eine halbe Stunde spielen. Alles in allem bin ich sehr zufrieden, vor allem, wenn ich es mit den Problemen die mir mein Elitegroup Desknote 929 gemacht hat, vergleiche. Die Komponenten, die Medion verbaut hat scheinen wirklich nicht von der schlechtesten Qualität zu sein, und das bei einem Preis von 1500 Euro. AnhangDiese zusätzlichen Infos stammen von Joachim Kalden <jk_at_jkalden.de>: Ich habe mich gefragt, wie man die Zusatzknöpfe auf der Laptop-Tastatur (Email, Browser und die Windows- und Windows-Menü-Tasten) belegen kann und habe (auf SuSE 8.1) folgende Lösung (für KDE) entwickelt:
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